In der dritten Woche waren wieder die Acciones Sindicales fester Bestandteil der Unterstützung der SOC-SAT. So ging es morgens weiterhin mit einem festen Kern der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter*innen zu den verschiedenen Produktionsstätten von BioSabor, um den Druck auf das Unternehmen weiter zu erhöhen. Unterstützung dabei erhielten wir von María, welche im Gewerkschaftslokal der SOC-SAT in Jódar aktiv ist. Positiv zu werten
Brigaden
Vorneweg findet ihr hier eine Übersicht unserer Brigaden seit 2006. Klickt auf die Brigadenamen und ihr erhaltet Beiträge der Brigaden, oder einen Brigadebericht, sofern vorhanden. Biografien der meisten Namensgeber*innen sind als .pdf-Datei verlinkt.
Brigade Trabajadorxs invisibles
Gewerkschaftsarbeit im Morgengrauen Auch diese Woche starteten wir tatkräftig und nutzten die Morgenstunden für verschiedene Acciones Sindicales. Gemeinsam mit Arbeitern von BioSabor hissten wir die SOC- SAT Fahnen vor den verschiedenen Produktionsstätten der Firma, dessen Gemüse unter anderem bei Edeka, Rewe, Kaufland und Lidl angeboten werden. In unseren Recherchen fanden wir heraus, dass 45% der Produktion von BioSabor nach Deutschland exportiert
Am 25. August, eine Woche vor dem offziellem Brigadebeginn, startete die nun 6. Brigade in Richtung Süden nach Almería um die dortige Gewerkschaft SOC-SAT bei Ihrer Arbeit zu unterstützen. Anders als bei den vorherigen Brigaden machten sich diesmal sechs Brigadist_innen mit dem durch „Crowdfunding“ finanzierten Bus, Saïda, auf den Weg. Gewerkschaftsbus – Saïda Bevor der Bus aber in die Hand der
Es ist soweit: Unsere Brigade Saïda Menebhi bricht auf nach Andalusien. Dank Euch und der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne werden unsere neun Brigadist*innen den frisch polierten Gewerkschaftsbus nach Spanien bringen. Mobilität ist unabdingbar für die Arbeit der Gewerkschaft SOC-SAT, die vor Ort gemeinsam mit den Arbeiter*innen gegen systematische Arbeitsrechtsverletzungen und Ausbeutung im Landwirtschaftssektor kämpft.
Saludos aus Havanna! Wir sind mit unserer Solidaritätsbrigade zwischen dem 4. und 6. Juli in Havanna angekommen, wo wir von sehr netten Menschen und 32 Grad im Schatten empfangen werden. Unsere Brigade besteht jetzt aus insgesamt 20 Personen, darunter zwei Brigadistas aus Venezuela, Mitgliedern vom Interbrigadas e.V., Cuba Sí und 11 Boxer*innen des Roten Stern Berlin e.V., darunter drei ambitionierte minderjährige
Brigaden zur SOC-SAT nach Andalusien Zwei Mal im Jahr organisieren wir Brigaden nach Andalusien. Über jeweils einen Monat hinweg unterstützen wir die Arbeit unserer Genoss*innen der kämpferischen Basisgewerkschaft SOC-SAT. Sie setzt sich für die Rechte von Tagelöhner*innen in der Landwirtschaft (u.a. in Almería und Huelva), die Vergesellschaftung von Großgrundbesitz und für solidarische Formen des Wirtschaftens im Rahmen von Kooperativen ein. Auch
Liebe Freund*innen von Interbrigadas, Wir freuen uns das erste Etappenziel für die Kubabrigade diesen Jahres bekannt zugeben. Mittlerweile sind viele Sachspenden bei uns eingegangen. Wir konnten einen gebrauchten Boxing kaufen und vieles weiteres Material als Spende bekommen: eine Gewichthebebank, einen Diptrainer und ein Hantelregal für den Kraftraum; Boxsäcke; Spinde sowie Möbel für die Büros der Sportstätte Rafael Trejo. Hierzu haben wir
¡Eurosol en lucha! – Demonstration am 28.03. in Almería Der Arbeitskampf der gewerkschaftlich organisierten Belegschaft des Gemüseproduzenten Eurosol begleitete uns über die gesamte Brigade. Am letzten Tag protestierten wir wie schon am ersten gemeinsam mit unseren Genoss*innen: Das Unternehmen hatte Mitte März zwei Arbeiter aufgrund ihres gewerkschaftlichen Engagements entlassen und vier weitere suspendiert – entsprechend groß war der Unmut. Diesmal ging
Stromausfall im Barrio. Zwölf Häuserblocks sind in Dunkelheit gehüllt, nur die schwachen Lichter der Notausgangsschilder glimmen. Ein Kurzschluss am Donnerstagabend, der Traforaum brennt aus. Alle sind auf der Straße. Wütend, denn so was passiert hier ständig. Am nächsten Abend vor dem Rathaus. „Entweder wir machen Druck, oder wir bleiben die ganze Woche ohne Strom“, ruft Nachbarschaftsaktivistin Chiqui ins Megafon. Es ist
Der Kampf der 22 geht weiter Am 9.3. versammelten wir uns mit den Arbeiter*innen von “AgrupaEjido”, die wir schon in der letzten März-Brigade kennen gelernt [Bericht März 2017] und damals bei ihrem ersten Erfolg gegen das Unternehmen unterstützt hatten. Insgesamt waren 22 Arbeiter*innen ohne ersichtliche Gründe entlassen worden, außer, dass sie die Missstände im Betrieb denunziert, ihre Rechte eingefordert und sich